Fern-Infrarot-Tiefenwärme (FIR)

Die Menschen nutzen seit alters her Wärme zur Linderung körperlicher Beschwerden, so war altägyptischen Hochkulturen (2400 v.Chr.) die heilende Wirkung von Wärme bereits bekannt. Mediziner der griechischen Antike haben den therapeutischen Ansatz dann konsequent angewandt und benannt, „Überwärmung griech. Hyperthermie“. Der griech. Arzt und Philosoph Parmenidis (540 – 580 v.Chr.) prägte den Ausspruch:

„Gebt mir die Macht, Fieber zu erzeugen, und ich heile jede Krankheit.“

Die moderne Forschung befasst sich, in Form von Studien, seit ca. 30 Jahren mit den Wirkungen von Fern-Infrarot-Strahlen (FIR) auf den menschlichen Organismus. Heute setzt man die Hyperthermie z.B. in der Krebsbehandlung ein.

Abb. Ausschnitt Strahlenspektrum (Fern-Infrarot)

Fern-Infrarot-Tiefenwärme

 

Wie wirkt Fern-Infrarot-Tiefenwärme und was passiert im Körper?

Der menschliche Körper selbst gibt Fern-Infrarot-Wärmestrahlen mit Wellenlängen zwischen ungefähr 8 und 10 Mikrometer ab. Wenn nun FIR-Strahlung mit derselben Wellenlänge von außen auf die Haut trifft, entsteht das Phänomen der „resonanten Absorbtion“. Hierbei verbleibt die Wärme nicht nur auf der Hautoberfläche, sondern die Wärmestrahlen dringen 4 bis 5 cm tief in den Körper ein und erwärmen Haut, Blut, Muskeln und Lymphsystem. Dabei werden die Zellen auf molekularer Ebene zum Schwingen gebracht (Vibrations-/Rotationseffekte).

Die japanische Wissenschaftlerin Dr. Sasaki Kyuo hat in ihrem Buch (siehe Quellenangabe) die entgiftungsanregende Wirkung von Fern-Infrarotstrahlen beschrieben. Ihren Thesen zufolge befreien die Strahlen die Zellen von eingelagerten Giften, die Auslöser für verschiedenste Krankheiten sind. Die Toxine die der Körper nicht sofort ausscheidet werden Ihrer Meinung nach u.a. in Wassermolekülen im Blut eingeschlossen. In der Folge wird der Blutfluss gehemmt und somit Stoffwechsel und Versorgung der Zellen behindert. Treffen nun Fern-Infrarotstrahlen mit der körperäquivalenten Frequenz von circa 8 bis 10 Mikrometer auf diese Wassermolekül-Cluster, entsteht eine Resonanz, die Wassermolekül-Cluster beginnen zu schwingen und die Ionenverbindungen der Atome des Clusters verringern sich. In der Folge wird der Cluster aufgebrochen, Gase und toxische Substanzen freigesetzt, die dann auf natürliche Weise ausgeschieden werden können.

Der Arzt und Naturheilkundler Peter Jennrich meint, wenn man den Thesen von Dr. Kyuo folge, dann üben die Fern-Infrarotstrahlen mittels der „resonanten Absorption“ regulatorische und anregende Einflüsse aus. Dies sei eine Erklärung für die beobachteten Auswirkungen von Anwendern und Forschern mit Fern-Infrarotstrahlen, denen die nachfolgend aufgeführten Wirkprinzipien zugrunde liegen sollen:

  • verbesserte Mikrozirkulation
  • Erweiterung der Kapillaren mit verstärkter Blutzirkulation
  • Erhöhung des Metabolismus (Anregung des Stoffwechsels)
  • Verbesserter Sauerstoff- und Nährstofftransport
  • Zunahme des Austausches zwischen Blut und Gewebe
  • Erhöhte Aktivität der Leukozyten, mit Zunahme der Immunkompetenz und Phagozytose-Tätigkeit
  • Anregung des Lymphsystems und Gewebsentgiftung
  • Anregung des Hypothalamus, der über die Produktion von Neurotransmittern Schlaf, Stimmung, Schmerzempfinden und Blutdruck steuert
  • Regeneration und Heilung
  Den ausführlichen Artikel mit Praxisbeispielen von Herrn Jennrich aus dem Natur-Heilkunde Journal von 06/2010 lassen wir Ihnen bei Interesse gern als pdf-Dokument zukommen.

 

 

Beschwerdebilder & Fern-Infrarot-Tiefenwärme

Folgend sind Beschwerden aufgelistet, bei denen nach einer Behandlung mit Fern-Infrarot Tiefenwärme positive Auswirkungen beobachtet wurden:

 

Akne, Anämie, Asthma, hoher Blutdruck, niedriger Blutdruck, Bronchitis, Chronic Fatigue Syndrom, Cystitis, Depression, Diabetes, Ekzeme, Facialis und Trigeminusschädigung, Frakturen der HWS, Gastritis, Gelenkschmerzen, Heuschnupfen, Hepatitis, Leberzirrhose, Muskelschmerzen, Nervenschmerzen, Reizdarm, rheumatoide Arthritis, Stressbedingte Beschwerden, Tinnitus, traumatische Rückenmarksschädigung, Tumorschmerzen, Zwölffingerdarmgeschwür

 

 
Unterschied zur Sauna

Mit der FIR-Hypertherme werden Temperaturen zwischen 40 und 45 Grad erreicht, der Herz-Kreislauf somit kaum belastet, sodass auch ältere Menschen und Kinder die Hypertherme nutzen können.

In Untersuchungen des Schweißes wurde festgestellt, dass Nicht-Wasseranteile (Salze, Schwermetalle etc.) in der Heißluftsauna circa 5 % ausmachen. Bei der Verwendung von Fern-Infrarot-Tiefenwärme betragen die Werte circa 15 %. Aus diesem Grund wird die Anwendung von Fern-Infrarot zur Entgiftung empfohlen. Weitere Erläuterungen zum Entgiftungsvorgang siehe oben.

Von weiterem Vorteil ist der geringe Energieverbrauch (1000-1500 Watt) der Fern-Infrarot-Kabine.

 
Abnehmen mit Fern-Infrarot-Tiefenwärme

Der Stoffwechsel wird bis zum 3-fachen angeregt. Es werden folglich Kalorien “verbrannt” und Fettzellen abgebaut. So ist es durchaus möglich während einer 25 minütigen Sitzung bis zu 800 kcal zu verbrennen. Das entspricht ungefähr einem 30-minütigen Dauerlauf.

 

Herz-Kreislauftraining

Das Herz-Kreislaufsystem wird schonend angeregt und so optimal trainiert.

Insbesondere auch Rollstuhlfahrer oder Menschen mit anderweitigen Bewegungseinschränkungen können mit der Fern-Infrarot-Kabine (Hypertherme) ihr Herz-Kreislaufsystem trainieren und so Erkrankungen dieses Systems vorbeugen.

 

Verbessertes Hautbild

Mit der FIR-Wärme wird die Hautdurchblutung intensiv angeregt und so eine schöne, weiche und jugendliche Haut gefördert. Mit der Anwendung wird die Haut von Verunreinigungen und toten Zellen befreit. Die Hautstruktur insgesamt gewinnt an Elastizität und Stärke, eine raue Hautoberfläche wird so weich und schön.

 

Cellulite und Fern-Infrarot-Tiefenwärme

Viele Frauen kennen das Problem der Orangenhaut (Cellulite). Cellulite besteht aus Wasser, Fett und Schlackestoffen die sich unter der Haut ablagern. Mit der Anwendung der Fern-Infrarot-Tiefenwärme helfen Sie der Haut, sich von diesen Stoffen zu befreien. Cellulite kann so zurückgebildet oder vorgebeugt werden, die Haut wird elastischer und straffer.

 

 
Klinische Anwendung

Klinisch wird Ferninfrarot-Tiefenwärme als Hyperthermie zur begleitenden Krebsbehandlung eingesetzt. Hierbei werden jedoch höhere Temperaturen erzielt als bei der prophylaktischen Anwendung mit einem Fern-Infrarot-Kabine bzw. unserer Hypertherme. Die Hypertherme ist für die Heimanwendung und die gesundheitliche Vorsorge aufgrund der Größe und Einfachheit der Anwendung ideal geeignet.

 

Wichtiger Tipp

Der/Die Anwender/In sollte jedoch beachten, dass er/sie genügend Flüssigkeit zu sich nimmt – idealerweise energiereiches, reines Wasser – und das genügend Vitalstoffe, insbesondere Mineralien, zugeführt werden z.B. über frisch gepresste Säfte und/oder grüne Smoothies und eine ausgewogene Ernährung.

 

 

Bitte Beachten:

Wenn Sie einen Herzschrittmacher und/oder hohen Blutdruck haben oder an einem ernsten Herzleiden erkrankt sind, sollte die Hypertherme nicht eingesetzt werden bzw. nur in Abstimmung mit Ihrem Arzt.

 

+++ Zu den Fern-Infrarot-Kabinen geht es hier… +++

 

 

 

Quellen:

  • Jennrich, P. (2010): Die Heilenergie der Natur – Die Wirkung von Fern-infrarotstrahlen mit 8 bis 10 Mikrometer Wellenlänge auf den menschlichen Organismus. Natur-Heilkunde Journal, 06/2010, S.
  • Kyuo, S. & Yamazaki, T. (1987): The scientific basis and therapeutic benefits of far infrared ray therapy. Human History and Publishing House.